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Fünf Finger in Rabat.

Der Expedition Marokko drohte das Aus.

Ich stand an der Kontrolle, um mit meinem Gepäck die Fähre zu besteigen. Es war fast geschafft. Als jedoch meine Taschen kontrolliert wurden, fielen die vielen Messer auf, die ein Koch bei seiner Reise mit sich führt. Die jungen Damen waren sehr gestresst und anscheinend etwas überfordert mit der Situation – sie waren gar nicht so amüsiert. Sofort erklärte ich, dass ich Koch sei und diese Klingen sehr gute Messer seien. Sie erwiederten nicht viel außer, dass sie unmittelbar in die Presse gelangen. Natürlich war ich damit nicht einverstanden. Ich wurde wütend und meine Stimme drohte etwas lauter zu werden. Mit jeder Sekunde in dieser Diskusion darüber, ob ich die Messer nach meiner Rückkehr nach Spanien zurück bekäme, stieg mein Herzschlag. Ich hatte genug. Ich verlangte die Messer zurück, verließ den Hafen und suchte nach einer Lösung für diese nervenzerreißende Aufgabe. Culinaryhitchhiker Tipp N° 17: Eine Lösung finden. Nachdem einige Spanier meinten, irgendwo in Tarifa gäbe es Schließfächer, musste ich sie für relativ viel Geld einschließen lassen. Marokko war gerettet, zumindest die Reise dorthin. Alles auf neu, zwar zwei Stunden später als geplant, aber es gab einen zweiten Versuch der glücklicher verlief.

Das man in Marokko eventuell übers Ohr gehauen werden könnte, wusste ich bereits. Dennoch konnte ich mich, der Einfachheit halber, nicht wehren und verlor prompt ein paar Euro, als ich in Tanger unterwegs war. Ich zahlte zu viel für ein Taxi zum Busbahnhof, nachdem ich mich hab bequatschen lassen und auch zu viel für den Bus nach Rabat. Die „Fast Ferry“ machte ihrem Namen übrigens alle Ehre.

Wir erreichten Rabat. Ich war aufgeregt und nach hin und her mit den Hostels und Hotels, fand ich einen günstigen Platz zum schlafen, mitten in der Stadt. In dieser Nacht hatte ich schlecht geschlafen. Die Decke schien mich überall zu kratzen. Auf dem Weg um die Stradt zu erkunden, sollte mich Soufian begleiten. Wir begegneten uns, als ich am Morgen Zigaretten suchte. Ich durfte mich einige Zeit mit ihm über alles Mögliche unterhalten. Er erzählte viel über Marokko. Ich ebenfalls über Deutschland. Am Nachmittag besuchte ich den Markt. Es gibt verschiedene Märkte in Marokko, Supermärkte findet man kaum. Für Tücher, Möbel, Kunst bzw. Bilder, Klamotten, Küchengeräte und Mobiltelefone (wie ich später feststellen sollte) oder essen, alle in verschiedenen Straßen oder Gebieten der Stadt, je nach Größe und Nachfrage natürlich. Dort wurde auch vor einem Essensstand mein Handy und meine Sonnenbrille geklaut. Dumm gelaufen – wirklich sehr dumm. Man merkt es direkt beim ersten Schritt, wenn man weiter gehen möchte, das etwas aus der Tasche entwedet wurde. Natürlich war es in diesen engen Gassen voller Stände und Menschen direkt verloren. Einfach mein dummer Fehler. Culinaryhitchhiker Tipp N° 18: Eine Gürteltasche unter den Klamotten. In diesem Punkt hätte ich auf meine Eltern hören sollen. Für mich, als teilweise idealistisch denkender Mensch, ist es nach ein paar, sehr schönen Tagen in Marokko auch okay. Es ist ein armes Land und jede Chance auf monetäre Bereicherung wird eben genutzt, sie brauchen es vielleicht mehr als ich. Es nervte mich natürlich sehr, aber wenn man sich drauf einlässt ein sehr befreiendes Gefühl, die jenigen, die damit leider leben müssen, das ich kein Handy mehr habe, sind meine Eltern und Familienmitglieder.

Soufian wird mir im Gedächtnis bleiben, ein junger aufgeschlossener, kluger Junge. Er hat seine Religion abgelegt und geht seinen eigenen Weg, was in einem arabischen Land sehr schwer ist. Nicht das man mich falsch versteht, es ist in Ordnung, wenn man religiös leben möchte, ob es aber förderlich ist für die eigene Entwicklung ist dennoch fraglich.

Nach dem Diebstahl mit fünf Fingern in Rabat blieb ich zwar noch eine Nacht und einen Tag, jedoch hatte ich von da an nichts mehr für diese Stadt und die meisten Menschen übrig. Sie hatten es sich ja genommen. Am Mittag des Folgetages suchte ich den Bahnhof auf und kaufte sofort ein Ticket nach Essaouira, da ich ja in dem kleinen Städtchen surfen wollte. Ich hörte, es soll traumhaft sein. Tolle Menschen, guter Vibe, Sand Meer, gutes Essen und die Medina wurde anscheinend vor kurzem zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Zugfahrt war einfach – NICE.

So viele Menschen in einem Zug. Es gab Abteile mit jeweils 8 Sitzplätzen und einen Gang, der kaum breiter war, als ein stinknormaler Koffer. Dort verteilten sich dementsprechend diejenigen, die keinen Platz ergattern konnten. Also auch ich. Nach einiger Zeit kam ein junges Mädchen, die vorher schon sehr nett gelächelt hatte und sagte, ein paar Abteile weiter wäre ein Platz frei. Ich bedankte mich gefühlte 110 mal dafür. Die Fahrt nach Marrekech dauerte über 6 Stunden. Sie führte durch die ländlichen Gegenden Nord – Marokkos und die Erde war von mal zu mal sehr bunt, änderte ihre Farben, wie man es in Deutschland nicht kennt. Die Leute öffneten die Türen während der Fahrt, dabei rauchten sie alles, was man rauchen kann. Das musste ich dann auch versuchen. Verwunderlich war es nicht, dass der Zug auf einmal 30 Minuten im Nirgendwo hielt und sehr viele Leute draußen herum liefen, aber komisch war das schon. In diesem Abteil waren sehr unterschiedliche Menschen vertreten, alle fingen an ihr Essen und ihre Getränke anzubieten, natürlich war es heiß. Es entwickelte sich eine tolle Dynamik. Die älteren Personen fingen an lockerer zu werden, sie fingen an sich mit uns, den jungen Menschen sehr angeregt zu unterhalten. Der ein oder andere übersetzte, sodass ich es auch verstehen konnte. Ein ziemlich geiler Typ in meinem Alter ließ mich mit ihm Musik hören. Wir hörten, „Who loves the Sun“ – ich lachte sehr und erwischte mich selbst dabei sehr lange aus dem Fenster zu schauen und in Gedanken zu baden. Mit diesem Song verbinde ich unendlich viele Situationen und nicht zuletzt sehr viele unterschiedliche Gefühle. Amazing. Gänsehaut. Keine Ahnung, wie man das beschreiben soll. Nun dauerte es nicht mehr lange, bis wir in Marrakech ankamen.

Dort verpasste ich meinen Bus am Abend, der nach Essaouira gehen sollte. Ohne zu wissen, was passieren würde, bestellte ich mir etwas zu essen. – Ich war hungrig.

Fortsetzung folgt…

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  • Mahlzeit ihr Lieben, wenn ihr die vegane 'Miso #gemüse #suppe mit Pak Choi' zu Hause nachkochen wollt, dann gibt es demnächst das Rezept auf meinem #food and #travel #blog. 🥕🥕🥕
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Schaut vorbei.😊😊
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Heute Trampe wir weiter nach Cadaques, Spanien. Eine wunderhübsche, süße Stadt am Mittelmeer, die von Touristen nicht so überrannt ist. 🙏🏾
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Grüße aus Südfrankreich ihr Nudeln.❤️❤️ @culinaryhitchhiker .
Photo: @eugensellin der süße. .
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  • 🥕🥕🥕Zwiebeln bilden wunderbare Röstaromen, wenn man sie anbrät.
Die unterschiedlichen Sorten haben einen verschieden hohen Zuckeranteil, daher variiert auch der Grad der Röstung durch das karamellisieren. 
Somit ist die Wahl der richtigen Zwiebel zum jeweiligen Gericht ein Muss.
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Außerdem sind in Zwiebeln Enzyme enthalten, die zur Verstoffwechslung von Fetten beitragen und die zur Verdauung fördern. 🌝
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Einen guten Start ins Wochenende. @culinaryhitchhiker 🙂
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  • Moody #morning this morning.
Quark mit selbst gepflückten Feigen und Pfirsich. 🍑🍑🍑
Ich liebe diese alten französischen #fenster.
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Gleich gibt es Aubergine. 🍆🍆🍆
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Wer hat alles einen feigen Baum im Garten stehen? 😂😂😂
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  • Wisst ihr, was man alles mit ner Suppekelle anstellen kann?🤗
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Habt ihr Ideen? Als Hammer vielleicht? 🤔
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Demnächst erkläre ich auf meinem Food und Travel #blog, wie man manche Küchenutensilien sinnvoll entfremdet. . 
Diese Suppenkellen hier haben wir in einem kleinen Restaurant gefunden. 🐱Bis morgen. @culinaryhitchhiker 
Photo : @eugensellin . .
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  • Einfachheit in kreativer Gelassenheit.🙏🏾
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Gedünstete Kohlrabi und Karotten #pasta mit #kürbis chutney, #safran und #thymian
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Das Rezept findet ihr demnächst auf meinem Food 'n' Travel #blog✌🏽✌️
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Den heutigen Tag haben wir ausschließlich in der #natur verbracht, waren #kajak fahren, quatsch gemacht und uns gefühlt wie #kinder. Leider ohne Handy, deswegen auch ohne Story. 
Ey und ich habe ernsthaft 15-20 Mückenstiche. 😤
Wisst ihr, was man gegen das jucken tun kann? 🤔
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Wann ward ihr das letzte mal einen Tag lang nur im Grünen und in der Natur?
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Ich drücke gleich nochmal die Menschen, die um mich rum sind. Habt einen schönen Abend. @culinaryhitchhiker
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  • Petite👶 dejeuner a la Montpellier.🇫🇷
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Ich habe mein Ziel vorerst erreicht. #südfrankreich ist eine wundervolle Gegend, irgendwie fühle ich mich hier sehr heimisch. Der Duft nach frischem #fisch vor den Restaurants, die prickelnde Sonne auf der Haut, guter, streng riechender #fromage, viel #natur, der Klang dieser wunderbaren Sprache und die alten französischen Steinhäuser aus der Römerzeit.
Immer wenn ich mich aus meinem Nest traue, beginne ich, mir Gedanken über Fernweh zu machen und die Eile in die Ferne wird größer.
Wie geht es euch in solchen Situationen?
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Die schöne Caro, @cyufucker kam heute mit dem Zug und wir werden morgen die Gegend erkunden.🤹‍♀️💏
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  • Coffee beans. ☕☕
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Food and Coffee are giving me all the energy I need.🐱🐵🐯
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