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Zufällig Gemeinsam.

Voller Genuss biss ich in ein etwas sehr trocken geratenes Chickensandwich. Schlürfte dann an einem Kaffee “Nous Nous” und lehnte mich zurück. Ein Kaffee „Nous Nous“ ist dem spnischen „Cortado“ sehr ähnlich – aromatisch und kräftig. Es wehte ein angenehmer Wind. Ich fühlte mich besser, sogar sehr gut. Rabat und den Verlust meines Handys hatte ich hinter mir gelassen. Es ging einige Schritte vorwärts.

Während ich versuchte den Kaffee und das Sandwich perfekt zu timen, sodass ich nicht an Flüssigkeitsmangel sterben könnte, kam ein europäisch aussehendes Pärchen mit Backpack auf mich zu und fragte, ob ich nicht heute noch nach Essaouira kommen wolle. Was ein Zufall – ja das wollte ich tatsächlich. Und was ein Zufall, sie waren Deutsche. Das der letzte Bus schon weg war wussten sie bereits und meinten, sie suchen ein paar Leute, die mit ihnen das Taxi teilen würden. Auf marokanischer Art und Eigenwilligheit der Umstände, lud der Fahrer direkt 6 Personen in seinen 90er Jahre Mercedes und fuhr uns 2 Stunden lang nach Essaouira, für umgerechnet 15 Euro/Person. Auf der Fahrt tauschten wir uns aus, soweit es möglich war und entschied mich, die beiden in das Hotel zu begeliten. Es war einfacher und tat gut mich unterhalten zu können. Sehr teuer war es auch, aber okay – eine Nacht würde schon im Rahmen des Möglichen bleiben. Es war ein Riat, das traditionell und so unbeschreiblich schön dastand bzw. hoffentlich immernoch schön dasteht. Es war spät abends, als wir dort ankamen. Trotzdem hatten wir noch einen kleinen Spaziergang in der Medina und bestellten eine Tajine in einem der kleinen, umliegenden Restaurants. – Super Lecker – und gesund zugleich.

Wir hatten gut geschlafen und frühstückten traditionell Marokanisch. Ich verabschiedete mich zügig, da ich der Versuchung wiederstehen wollte, doch länger in dem sehr teuren Riat zu bleiben. Was danach passierte war wie verwunschen.

Bei strahlendem Sonnenschein lief ich mit meinen Zwei sehr großen Rucksäcken, weil ich mein Kite ja mit hatte, über die Märkte und die Gassen, durch die Tore und die kleinen Türen. Es herschte sehr viel Trubel, überall Gespräche und Verhandlungen. Die Menschen lächelten einen alle sofort an, mal auf die eine mal auf die andere Art. Als ich das Hostel in einem Hinterhof eines kleinen Durchgangs fand, war ich sehr motiviert, jeder Besucher wurde herzlich empfangen. Davon abgesehen, dass es günstig ist, war es wunderschön – mit Liebe hergerichtet. Überall gab es etwas zu entdecken. Kleine Ecken, kleine Fliesen oder Kacheln. Eine Mini-Küche hier, eine Toilette da. Ein kreativer und eindringlicher Warnhinweis, darauf, dass man mit Wasser und der Natur achtsam umgehen sollte. Das Größte war die Dachterasse und die Menschen, die dieses Hostel belebten. Viele schöne Seelen und viele musikalische Möglichkeiten. Ob Trommeln, Gitarren, Geige, Hang, Rassel oder die eigene Stimme, jeden Abend wurde Musik gemacht und gemeinsam der alte Tag verabschiedet, sowie der neue Tag eingeleutet. Ich fühlte mich nach dem ersten Tag so wohl, dass ich diese Emotionen in Worten verschlüsselt festhalten musste. “Essaouira ist einfach der Wahnsinn. Es ist so friedvoll, niemand möchte dem anderen etwas böses. Sie leben friedvoll und freundlich. Ich bin im Hostel angekommen, Atlantic Hostel, sehr schön. Viele deutsche, was mich etwas nervt, aber ein ruhiger Ort. Ein schöne Atmosphäre durchdringt meine Seele und alles woran ich denke ist, wie das Leben wohl weiter verläuft.”

Dies schrieb ich am Abend des ersten Tages, mit Verweis darauf, dass wir dort auch gekifft haben und alle Menschen, mit denen man diese Zeit geteilt hat, einen wunderschönen Teil, und eine wunderschöne Erinnerung, eingenommen haben.

Jeden Morgen ging ich vor die Tür, kaufte eine Avocado, etwas Brot und Obst fürs Frühstück auf dem kleinen marokanishen Markt. Es macht Spaß dort rumzustöbern. Es ist immer viel Trubel und ab mittags öffnen die vielen kleinen Essensstände und Restaurants. Man kann sich wortwörtlich durch Essaouira probieren. natürlich gibt es auch Pizza, aber das muss ja nicht sein. Jeden Tag lief ich mit meinem Zeug zum Strand und checkte den Wind, aber Fehlanzeige. An einem Tag jedoch, war der Wind sogar sehr gut und man konnte prima Kiten, die paar Wolken störten mich dabei gar nicht. 

Am Letzten Tag machten Gabriel und ich etwas, zusammen mit einer deutschen jungen Frau. Wir spazierten sehr lange an der Bucht in Essaouira entlang und quatschten und machten quatsch. Gabriel ist 32, aus Spanien und lebt in Portugal in einem kleinen Surferort. Wie der Ort heißt? Habe ich vergessen. Er schien sehr nachdenklich und wie sich heraus stellte, konnte man tolle Gespräche mit ihm führen. Er reiste zusammen mit seinem Surfbrett, auf der Suche nach der besten Welle. Nachdem eine kleine Gruppe sich dazu entschied ihn nach Sidi Kaouki zu begleiten, packte ich den Kite ein und folgte der Gruppe. Es ist 30 km von Essaouira entfernt und ein Surferörtchen, wie er im Buche steht. Ein riesen Strand, circa 25 Häuser ein paar kleine Restaurants, 4 Hotels, 2 Surf-Shops, eine Art Hostel, nur ein kleiner Kiosk, mit Eiern, Milch, Brot et cetera, aber sehr sehr überschaubar. Es gibt des öfteren genug Wind zum Kite- und Windsurfen und auf Grund der geographischen Gegebenheiten auch sehr oft tolle Wellen. Ziemlich schnell fand er eine günstige Möglichkeit zum Übernachten. Der Wind an diesem Tag war so stark, dass ich es nicht wagte aufs Wasser zu gehen und so verbrachten wir den ganzen Tag am Strand, im Windschatten der Sonnenschirme. Ein mäßig erfolgreicher Tag, jedoch entschied ich mich, irgendwo zwischen Windschutz bauen und gegen den Wind ankämpfen, um zurück zur Busstation zu gelangen, dafür, ihm am nächsten Tag Gesellschaft zu leisten, was eine sehr gute Entscheidung war. Ich startete also den Tag wie immer sehr relaxed und wanderte zum Bus, der mich sehr aufregenderweise nach Sidi Kaouki brachte. Ich hatte Gabriel am vorigen Tag bescheid gesagt und fand ihn dann doch ziemlich schnell, nachdem ich jede Möglichkeit, wo er hätte sein können, abgeklappert hatte. Wir redeten viel, aßen Tajine und tranken Tee. Am nächsten Tag aufgewacht rannte er direkt zum Strand, der 50 m vom Hostel entfernt war. 3 Stunden surfen – ohne Frühstück. Ich hatte in der Zwischenzeit gegessen und etwas gelesen, mich mit ein paar “local people” unterhalten. Als dann am Mittag der Wind stärker wurde, lieh ich mir ein Board, packte den Kite aus und hatte dann ebenfalls 2-3 Stunden Spaß auf dem Wasser – Er aß etwas. Super geil. Danach packten wir unsere Sachen und wollte nach Imesouane trampen, 100km weiter Südlich.

Es war ziemlich lustig. Wir standen an der Straße und erwischten einen Bus zur Landstraße. An der Landstraße war das 4. Fahrzeug wieder ein Bus, ein Reisebus. Er hielt, wir bezahlten. Da kein Platz mehr frei war, durften wir mit den Stufen vorlieb nehmen. Nachdem der Bus uns anderthalb Stunden Fahrzeit später an der Kreutzung nach Imesouane rausgeschmissen hatte, wartete auch schon ein umgebauter Kastenwagen auf uns, um das Auto, zu diesem kleinen abgelegenen Fleck, vollzuladen. Die Fahrt verlief über sehr kurvige Straßen, über Felder und Baumschulen, durch Täler und ja, auch durch eine Schlucht aus rotem Gestein. Hinter dieser Schlucht, mit einem neu geteerten Weg, sollten wir dann auf einmal ein halbfertiges Dorf entdecken. Was sich in Imesouane zugetragen sollte, war einfach aufregend und toll.

Fortsetzung folgt…

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  • Mahlzeit ihr Lieben, wenn ihr die vegane 'Miso #gemüse #suppe mit Pak Choi' zu Hause nachkochen wollt, dann gibt es demnächst das Rezept auf meinem #food and #travel #blog. 🥕🥕🥕
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Schaut vorbei.😊😊
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Heute Trampe wir weiter nach Cadaques, Spanien. Eine wunderhübsche, süße Stadt am Mittelmeer, die von Touristen nicht so überrannt ist. 🙏🏾
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Grüße aus Südfrankreich ihr Nudeln.❤️❤️ @culinaryhitchhiker .
Photo: @eugensellin der süße. .
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  • 🥕🥕🥕Zwiebeln bilden wunderbare Röstaromen, wenn man sie anbrät.
Die unterschiedlichen Sorten haben einen verschieden hohen Zuckeranteil, daher variiert auch der Grad der Röstung durch das karamellisieren. 
Somit ist die Wahl der richtigen Zwiebel zum jeweiligen Gericht ein Muss.
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Außerdem sind in Zwiebeln Enzyme enthalten, die zur Verstoffwechslung von Fetten beitragen und die zur Verdauung fördern. 🌝
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Einen guten Start ins Wochenende. @culinaryhitchhiker 🙂
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  • Moody #morning this morning.
Quark mit selbst gepflückten Feigen und Pfirsich. 🍑🍑🍑
Ich liebe diese alten französischen #fenster.
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Gleich gibt es Aubergine. 🍆🍆🍆
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Wer hat alles einen feigen Baum im Garten stehen? 😂😂😂
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  • Wisst ihr, was man alles mit ner Suppekelle anstellen kann?🤗
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Habt ihr Ideen? Als Hammer vielleicht? 🤔
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Demnächst erkläre ich auf meinem Food und Travel #blog, wie man manche Küchenutensilien sinnvoll entfremdet. . 
Diese Suppenkellen hier haben wir in einem kleinen Restaurant gefunden. 🐱Bis morgen. @culinaryhitchhiker 
Photo : @eugensellin . .
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  • Einfachheit in kreativer Gelassenheit.🙏🏾
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Gedünstete Kohlrabi und Karotten #pasta mit #kürbis chutney, #safran und #thymian
Photo : @eugensellin 🤗
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Das Rezept findet ihr demnächst auf meinem Food 'n' Travel #blog✌🏽✌️
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Den heutigen Tag haben wir ausschließlich in der #natur verbracht, waren #kajak fahren, quatsch gemacht und uns gefühlt wie #kinder. Leider ohne Handy, deswegen auch ohne Story. 
Ey und ich habe ernsthaft 15-20 Mückenstiche. 😤
Wisst ihr, was man gegen das jucken tun kann? 🤔
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Wann ward ihr das letzte mal einen Tag lang nur im Grünen und in der Natur?
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Ich drücke gleich nochmal die Menschen, die um mich rum sind. Habt einen schönen Abend. @culinaryhitchhiker
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  • Petite👶 dejeuner a la Montpellier.🇫🇷
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Ich habe mein Ziel vorerst erreicht. #südfrankreich ist eine wundervolle Gegend, irgendwie fühle ich mich hier sehr heimisch. Der Duft nach frischem #fisch vor den Restaurants, die prickelnde Sonne auf der Haut, guter, streng riechender #fromage, viel #natur, der Klang dieser wunderbaren Sprache und die alten französischen Steinhäuser aus der Römerzeit.
Immer wenn ich mich aus meinem Nest traue, beginne ich, mir Gedanken über Fernweh zu machen und die Eile in die Ferne wird größer.
Wie geht es euch in solchen Situationen?
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Die schöne Caro, @cyufucker kam heute mit dem Zug und wir werden morgen die Gegend erkunden.🤹‍♀️💏
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  • Coffee beans. ☕☕
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Food and Coffee are giving me all the energy I need.🐱🐵🐯
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