Tips und Tricks, um in Bangkok zu überleben.

Bangkok ist eine unglaublich authentische, aber auch moderne Stadt. Ich habe es sehr genossen durch die engen, verstaubten und manchmal schmutzigen Straßen zu spazieren. 

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Im Hintergrund einer der zahlreichen Tempel, die in jedem Viertel zu finden sind

Diese Metropole am anderen Ende der Welt wird auf thailändisch Krung Thep Maha Nakhon genannt und die Einwohnerzahl beträgt etwas über 8 Millionen Menschen. Sie ist, nach London, die zweit meist besuchte Stadt der Welt. Als kleiner Fun Fact ist zu vermerken, dass es in Thailand keine Winter- und Sommerzeit gibt, also keine Zeitumstellung und somit auch keine lästige, gezwungene Anpassung der eigenen inneren Uhr.

Das Leben in Bangkok.

Die Stadt ist für kunstvolle Heiligtümer weltbekannt. Die Tempel und die Statuen, sowie Schmuck und Möbel sind wahrhaftig einzigartig. Auf den Straßen pulsiert das Leben, wie man es sonst nur von Straßenfesten oder ähnlichem kennt.Die Wohnzimmer und Schlafzimmer sind eigentlich immer im Erdgeschoss, außer im Central Business District, und von dort aus machen sie alles, was getan werden muss. Die Thais machen fast alles auf den Straßen, egal, ob waschen, kochen, Autos reparieren, Möbel schreinern, Flip Flops herstellen, fernsehen, spielen, nur beim Sex habe ich sie auf den Straßen nicht beobachten können. Im Schatten der Nacht wird sogar der frische Fisch und das Fleisch mitten auf den Staßen auseinander genommen. Tips, wo man das Treiben anschauen kann, findet ihr weiter unten, da es doch ein Geheimtip ist, da die meisten Touristen wohl nicht dorthin gehen würden, für Köche jedoch und Menschen, die an Kultur interessiert sind, lohnt es sich alle mal. Dunkle Gassen solltet ihr nachts jedoch vermeiden, wenn ihr ein schlechtes Gefühl habt.

Marktstand_in_einer_Seitenstraße

Random Food Shop

Nelson´s 5 Tips für Bangkok.

Nelson ist ein guter Freund, DJ und Produzent für Minimal, sowie Techhouse. Er war schon in Europa, Australien und Bangkok unterwegs, und gab mir vor meiner Abreise einige Tips, die man unbedingt beachten sollte.

  1. „Fahr niemals mit den Tuck Tucks. Also einmal kann man das schon machen, aber lass dich von denen nicht abziehen.“ Womit er völlig recht hat. Ihr solltet ein genaues Ziel haben und vorher den Preis aushandeln. Dennoch sind die Tuck Tuck Fahrer meistens sehr freundlich und hilfsbereit und es macht einen heiden Spaß mit diesen kleinen Dingern rum zu gurken.
  2. „Beschimpf niemals den König. Die Thais lieben ihren König.“
  3. „Steig niemals in einen Fahrstuhl, der suspekt aussieht, er bleibt bestimmt stecken.“
  4. „Sehenswert ist der Floating Market, in Bangkok und Umgebung gibt es mehrere davon.
  5. „Es gibt einen Alternativmarkt in der Stadt.“ Nach langem recherchieren habe ich ihn gefunden. Er heißt JJ Green Market und befindet sich im Chatuchak Park in Bangkok.

Hier geht es zu seiner Musik. Danke Nelson.

Mein absoluter Geheimtip für Krung Thep Maha Nakhon ist der Night Market, auf dem die einheimischen ihre Lebensmittel kaufen. Er ist in der Nähe von Wangwian Yai, einem großen Kreisverkehr und Knotenpunkt im Westen der Stadt, eine sehr schöne, familiäre Gegend auch zum wohnen. Es gibt auch eine Skytrain Haltestelle dort. Von dort aus geht man die Hauptstraße lang in Richtung Thanon Charoen Rat, eine kleinere Straße, wo der Markt beginnt.

 

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Thanon Charoen Rat 

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Local Night Market at Wangwian Yai

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Local Night Market at Wangwian Yai

Die Beste Zeit um dort hinzugehen ist in der Nacht von Sonntag auf Montag 02.00 Uhr. Zu dieser „kalten“ Tageszeit lassen sich die Produkte am ehesten verarbeiten. Man darf Fotos machen und die Locals sind sehr interessiert an Touristen, da „normalerweise“ niemand in die dunklen Ecken kommt.

 

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Thailändische Currypaste frisch vom Markt

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Das Fleisch wird bei 24°C in der Nacht verarbeitet

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Frischester Fisch. Ich denke Red Snapper und Barrakuda (?)

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Zappelnder Fisch auf der Straße, bevor er auf einem Holzblock ausgenommen wurde

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Handgemachte Opfergaben für Gebete 

Tempel mit Liebe zum Detail.

Außerdem sind die zahlreichen Tempel dort eine Augenweide, sie sind unglaublich kunstvoll mit einer Vielzahl an Details. Ihr solltet den Tempeln auf jeden Fall große Aufmerksamkeit widmen, denn jeder einzelne hat Besonderheiten zu bieten, ähnlich wie bei uns Menschen und wer weiß, vielleicht werdet ihr mit der Zeit selbst zu einem Tempel eurer Seele, eures Heiligtums.

Oftmals sind die Tempel so aufgebaut, dass je tiefer man in sie hinein wandert, um so mehr Spiritualität und Authentizität findet man vor, ob Mönche beim Gebet und Gesang, ob Mönche, die andere Menschen weihen, ob Meditationsräume mit riesigen Buddhastatuen oder wunderschöne detailreiche Malereien, die hunderte Jahre alt sind. Ich empfehle euch, nehmt euch die Zeit, die einzelnen Gebäude mit all ihren Fassetten zu erkunden und zu sehen, denn meist ist die Fassade heutzutage nur dafür da, damit Touristen ein schnelles Foto erhaschen können. Ich selbst wurde in den ersten Tagen so oft geweiht, wie noch nie in meinem Leben und es hat etwas bewirkt, leider weiß ich noch nicht was, jedoch glaube ich, dass sich mit der Zeit die Tiefe offenbaren wird. Der Buddhismus hat eine sehr schöne Art, seine eigene Umwelt zu betrachten und wahrzunehmen, ein Bewusstsein zu entwickeln, vielleicht auch im Kollektiv, Kraft aus dem zu Schöpfen, was wirklich da ist.

Tempel Wat Arun.

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Ein Buddha zum verlieben – Wat Arun

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Ein langer Weg zum Gipfel von Wat Arun

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Einer der vielen Beschützer des heiligen Tempels

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Om

 

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Eine tragende Kraft

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Ehre erweisende Malereien

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Buddhistischer Mönch, der die Besucher weiht, wenn man geduldig genug ist

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Die Sonne über Wat Arun

Tempel Wat Phra Chetuphon Vimolmangklaram Rajwaramahaviharn.

Eine_Welt_voller_Energie

Feels like a different world

Bewohner_des_Brunnens

Die Bewohner des Brunnens

Fenster_in_einem_Tempel

Wunderschön verzierte Fenster

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Buddhastatuen 

Eintauchen_in_eine_andere_Welt

Eine andere Welt im Tal der Hoffnung

Marktstände mit wunderbarem Essen.

Unbedingt solltet ihr auch diese kleinen Marktstände überall entdecken. Den vibe spüren, der in der ein oder anderen Gasse, in dem ein oder anderen Viertel vorzufinden ist. Diese Zufriedenheit den die Thais ausstrahlen, nicht zuletzt wegen ihrer Religion, die niemals wertet. Man fühlt sich unglaublich sicher und das Essen ist einfach der Wahnsinn. Ich kann nur jedem Koch oder Menschen, die Lust auf frische und exotische Produkte haben nach Südostasien zu reisen.

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Marktstand mit frisch gegrilltem fu**ing Fisch

Eine wunderschöne Zeit in dieser Metropole und der Start in eine Phase ohne Uhr, aber mit Klarheit und offenen Gedanken.

Bis bald. 🙂